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Vier Sportler aus dem Kreis Gießen und eine davon ist unsere Bärbel!

svennordmann06032018Gießener Allgemeine Zeitung

07. März 2018

Von Sven Nordmann  

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Es erhöht meine Lebensqualität - So lerne ich die Welt kennen - Aktiv im hohen Alter - Mit den Jüngeren mithalten - Sport ist gelebte Freundschaft

 

Alter Schwede! Mit rund 70 Jahren noch Wettkampfsport betreiben? Ungewöhnlich, aber keine Rarität. Wir stellen vier Sportler aus dem Kreis Gießen vor, die im fortgeschrittenen Alter eine Motviation für andere darstellen. Ihre eigenen Beweggründe? Gesund bleiben, Geselligkeit erfahren und sportlich das Ausland erkunden.

 

Mit Anfang 70 spielte Bärbel Waßmuth noch in der Tennis-Hessenliga der Damen 50, mit 76 Jahren stand sie im September letzten Jahres noch auf dem Sandplatz. Im November folgte dann der Rat des Internisten, den Schläger an den Nagel zu hängen. Die vergrößerte Aortenwurzel drohe weiter zu wachsen und zu platzen – »gesagt zu bekommen, dass man kein Tennis mehr spielen soll, ist natürlich nicht schön. Aber die Vernunft siegt in meinem Alter schnell«, sagt Bärbel Waßmuth.

 

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Nun geht die Gießenerin regelmäßig zum Zumba und sporadisch ins Fitnessstudio. »Und ich freue mich auf das Frühjahr. Dann mache ich wieder ausgiebige Radtouren. Ich war schon immer sehr für Sport zu haben. Jede Stunde durfte früher in der Schule ausfallen, nur der Sportunterricht nicht.« Erst Leichtathletik, ab den 80ern dann Tennis – und nun, im Sinne der Gesundheit, auch Ausdauersport. Der Verzicht auf die gelbe Filzkugel, der sie bis September 2017 nachjagte, fällt nicht leicht, denn: »Ich habe vor allem die Gemeinschaft gemocht.«

 

Nun müssen andere Sportarten herhalten – seit sechs Jahren besucht die 76-Jährige das Fitnessstudio. »Die Unterschiede habe ich absolut gemerkt. Man wird agiler. Dass man auch im Alter was machen sollte und sonst steif wird, ist ja bekannt.« Auf die Frage nach der sportlichen Aktivtität von Gleichaltrigen antwortet Waßmuth: »Meine Umgebung sagt immer, mit mir könne man keinen vergleichen.« Eine derartige Offenheit ist bei 76-Jährigen in der Tat selten. »Sport erhöht meine Lebensqualität«, sagt Waßmuth – und ganz verzichten möchte sie auf die Vorteile des Tennis dann doch nicht. »Ich spiele zwar nicht mehr, aber beim Zusammensitzen danach bin ich immer noch gerne dabei. Dann komme ich eben mit dem Fahrrad nach Wißmar«, sagt sie – und lacht.

 

• Eine Sportart geht nicht mehr? Dann eben eine andere!

• Bewegung und Krafttraining erhöhen die Lebensqualität

• Spaß und Gemeinschaft beim Sport

 

Hier geht's zum kompletten Artikel in der Gießener Allgemeinde: https://www.giessener-allgemeine.de/sport/lokalsport-gaz/Lokalsport-Es-erhoeht-meine-Lebensqualitaet-So-lerne-ich-die-Welt-kennen-Aktiv-im-hohen-Alter-Mit-den-Juengeren-mithalten-Sport-ist-gelebte-Freundschaft;art1434,399274

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