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DTB-Trainingskonzept wird beim TC Wettenberg mit großem Erfolg angewandt / Zwischenprüfungen und spielerische Tests als Verbesserungsansporn / Sondermaterialien

Von Oli­via Har­der

  

WET­TEN­BERG . „Kraft­voll schlägt er den Ball zu­rück! Was für ein Ball­wech­sel, was für ei­ne Par­tie! Ooooh, das sah ge­fähr­lich aus!…Und, ja! Ja! Das war der letz­te ent­schei­den­de Punkt für Max Mus­ter­mann! So­mit ha­ben wir ei­nen Sie­ger im heu­ti­gen Ten­nis­tur­nier! Mus­ter­mann ent­schei­det das letz­te Spiel für sich und siegt mit ei­nem Ge­samt­spiel­stand von 6:4. Und wir ha­ben ihn auch be­reits am Mi­kro­fon: Max, was für ein spek­ta­ku­lä­rer Sieg! Wo­her stammt Dein un­glau­bli­ches Po­ten­ti­al?“ „Nun ja“, ant­wor­tet der Pro­fi­sport­ler, „das ha­be ich dem „Ta­len­ti­no“-Kon­zept zu ver­dan­ken, das mich im Ver­ein wäh­rend mei­ner Kind­heit be­glei­tet hat!“

 

talentinotcwtrainingsbildgiesseneranzeigerWahr­schein­lich wür­de der näch­ste deut­sche Ten­nis­star auf die Fra­ge nach sei­nen Fä­hig­kei­ten nicht ge­nau so ant­wor­ten – es be­steht aber zu­min­dest die Mög­lich­keit, groß raus­zu­kom­men, wenn man in sei­ner Kind­heit an ei­nem spe­ziel­len Trai­nings­pro­gramm wie dem „Ta­len­ti­no“-Trai­ning teil­ge­nom­men hat.

 

Mit der Ein­füh­rung des „Ta­len­ti­no“-Kon­zep­tes beim TC Wet­ten­berg in die­sem Früh­jahr woll­ten die Ver­ant­wort­li­chen al­ler­dings et­was ganz an­de­res be­zwe­cken. „Wie je­der Ver­ein freu­en wir uns stets über neue Mit­glie­der“, lei­tet Ver­eins­vor­sit­zen­der Thors­ten Mül­ler-Riet­dorf ein. „Da wir aber ak­tu­ell ganz gut be­setzt sind und uns über un­se­re Mit­glie­der­zah­len, aber auch Trai­nings­mög­lich­kei­ten zum Glück we­ni­ger Sor­gen ma­chen müs­sen, ha­ben wir uns über­legt, was wir denn Gu­tes für un­se­re be­ste­hen­den Mit­glie­der tun kön­nen, da­mit auch die­se wei­ter­hin Freu­de am Ten­nis­sport ha­ben und uns er­hal­ten blei­ben.“

 

Nach reif­li­cher Über­le­gung ent­schie­den sich die Wet­ten­ber­ger da­zu, das Trai­nings­kon­zept „Ta­len­ti­no“ des Deut­schen Ten­nis­bun­des in sein Kin­der- und Ju­gend­trai­ning zu in­te­grie­ren. Wich­tig war es dem Er­sten Vor­sit­zen­den, aber auch dem Trai­ner Ste­phan Thyl­mann, dass das neue Kon­zept zum ei­ge­nen Ver­ein passt und auch nütz­lich ist. „Un­ser Ziel ist es, die Kin­der und Ju­gend­li­chen un­se­res Ver­eins mehr in den Mit­tel­punkt zu stel­len und sie da­zu zu mo­ti­vie­ren, auch lang­fri­stig dem Ten­nis­sport treu zu blei­ben“, er­klärt Mül­ler-Riet­dorf. „Dies ge­lingt uns mit „Ta­len­ti­no“ her­vor­ra­gend, da das spe­ziel­le Kon­zept da­rauf aus­ge­rich­tet ist, den jun­gen Sport­lern kon­ti­nui­er­lich Freu­de am Sport zu be­rei­ten, sie aber auch da­zu her­aus­for­dert, ei­gen­stän­dig Leis­tun­gen er­brin­gen zu wol­len. Das spornt an – und man bleibt am Ball.“

talentino wiesel netz

 

Doch was zeich­net das hoch­ge­lob­te Kon­zept des DTB nun aus? Es rich­tet sich an ten­nis­spie­len­de Kin­der im Al­ter von 6 bis 12 Jah­ren und be­steht im We­sent­li­chen aus Vor­schlä­gen, Hin­wei­sen und Me­tho­den zur Op­ti­mie­rung des Ju­gend­trai­nings, auch für un­ter­schied­lich star­ke Spie­ler. Ge­paart wird dies mit dem pas­sen­den Ma­te­ri­al, das die Ver­ei­ne er­wer­ben kön­nen: So gibt es leich­ter zu schla­gen­de Druck­bäl­le in ver­schie­de­nen Druck­stär­ken, klein­ere Schlä­ger und Net­ze so­wie da­zu pas­sen­de Kin­der- und Trai­ner­hef­te. Da­rin kön­nen die Kin­der ih­ren Trai­nings­fort­schritt fest­hal­ten – und ihn ge­ge­be­nen­falls auch den El­tern prä­sen­tie­ren.

 

„Es ist wich­tig, dass die Sport­ler be­reits früh Er­folgs­er­leb­nis­se ha­ben, die sie da­zu brin­gen, wei­ter­hin im Sport ak­tiv zu sein“, weiß Mül­ler-Riet­dorf. „Ei­ne sol­che Wei­se, die­se Er­fah­run­gen zu ma­chen, be­steht da­rin, sich mit Fa­mi­li­en­mit­glie­dern über sei­ne Leis­tun­gen aus­zu­tau­schen.“ Ei­ne an­de­re Mög­lich­keit ist, re­gel­mä­ßig klei­ne Prü­fun­gen wäh­rend des Trai­nings zu ma­chen, die be­lohnt wer­den – auch dies ist ei­ne Idee, die vom un­sicht­ba­ren As­sis­tenz­trai­ner Herr „Ta­len­ti­no“ stammt.“

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An die­ser Stel­le kommt Trai­ner Thyl­mann mit der Un­ter­stüt­zung von An­ton Piet Mül­ler und Hen­rik Schä­fer ins Spiel: In der 60-mi­nü­ti­gen Sport­stun­de wer­den näm­lich nicht nur klas­si­sche Auf­wärm- und Tech­ni­kü­bun­gen ab­sol­viert, son­dern seit der Ein­füh­rung von „Ta­len­ti­no“ ab und an auch klein­ere Tests durch­ge­führt. Bei die­sen kön­nen die Kin­der das Ge­lern­te auf die Pro­be stel­len und mer­ken, was sie noch üben müs­sen. Ge­lin­gen die Auf­ga­ben gut, ist es wie­der­um ein Er­folgs­er­leb­nis, das die Jung­sport­ler dann mit Freun­den oder der Fa­mi­lie tei­len kön­nen.

 

Ins­ge­samt geht es bei „Ta­len­ti­no“ da­rum, die Kin­der spie­le­risch an den Ten­nis­sport her­an­zu­füh­ren, zu­gleich aber die Ein­stiegs­pha­se in den Sport mög­lichst kurz zu hal­ten. Ten­nis­trai­ner ste­hen näm­lich vor der Her­aus­for­de­rung, die Kin­der ei­ner­seits lang­sam an den Um­gang mit ei­nem Ball und ei­nem Schlä­ger zu ge­wöh­nen, an­de­rer­seits da­rauf zu ach­ten, dass die Klei­nen nicht die Lust am Sport ver­lie­ren, ge­ra­de weil sie noch nicht in der er­sten Stun­de ihr er­stes Match be­strei­ten dür­fen. „Beim Ten­nis geht es um viel mehr als nur da­rum, den Ball zu tref­fen, auch wenn das na­tür­lich der Kern des Sports ist“, fin­det Thyl­mann. „Die rich­ti­ge Schritt­tech­nik ein­zu­hal­ten, wie et­wa den ‚Si­de­step‘, op­ti­miert die Be­we­gungs­ab­läu­fe auf dem Feld und kann zu­letzt auch aus­schlag­ge­bend für ei­nen Sieg oder ei­ne Nie­der­la­ge sein.“

 

Talentinos WieselEin gu­tes Trai­ning zeich­net sich je­doch nicht nur durch gu­te Trai­nings­me­tho­den und ge­schul­te Trai­ner aus; nicht zu­letzt ist es es­sen­ziell, dass die Sport­ler Spaß am Trai­nie­ren ha­ben. „Wir le­gen gro­ßen Wert da­rauf, dass sich die Sport­ler – Kin­der, Ju­gend­li­che so­wie Er­wachs­ene – bei uns im Ver­ein zu­hau­se füh­len“, be­tont Thyl­mann. „Als hei­mi­scher Ver­ein ha­ben wir vie­le Mit­glie­der aus der Re­gi­on, und man soll uns nicht nur gut er­rei­chen, son­dern wir möch­ten auch nah­bar sein. Letz­tend­lich ist es das, was Sport­ler da­zu be­wegt, bei ei­nem Ver­ein zu blei­ben: Dass sie schnell zum Trai­ning kom­men und dort auf Men­schen tref­fen, bei de­nen sie sich zu­hau­se füh­len.“ Mit der Ein­füh­rung des „Ta­len­ti­no“-Kon­zep­tes ver­sucht der TC Wet­ten­berg al­so nicht nur, das Ju­gend­trai­ning ab­wech­slungs­rei­cher und ef­fek­ti­ver zu ge­stal­ten, son­dern eben­falls ei­ne At­mo­sphä­re zu schaf­fen, in der ger­ne und mit Be­geis­te­rung Sport ge­trie­ben wird.

 

Wenn das ge­lingt – und blickt man in die Ge­sich­ter der Nach­wuchs­sport­ler, scheint sich die­se An­nah­me zu be­stä­ti­gen – dann darf der TCW dem­nächst ganz vie­le Ta­len­te bei den Er­wachs­enen be­grü­ßen: Dort­hin wer­den näm­lich al­le jun­gen Spie­ler ein­ge­la­den, die nun noch mehr Lust auf Ten­nis be­kom­men ha­ben.

 

talentinos 2018 giessener anzeiger

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